Reichweite ist
Die meisten Influencer-Kooperationen scheitern nicht an der Reichweite. Sie scheitern daran, dass niemand vorher definiert hat, was am Ende herauskommen soll, und dass die Auswahl nach Followerzahl statt nach Passung erfolgt.
Awareness und Impressions sind kein Ergebnis, sondern ein Nebenprodukt. Mich interessiert, ob der Kanal skaliert: ob ich mehr Budget hineingeben kann und am anderen Ende planbar mehr Umsatz herauskommt. Wenn eine Kooperation das nicht leisten kann, gehört sie ins Branding-Budget und nicht ins Performance-Budget, und dann sollte man das auch so nennen.
Deshalb arbeite ich mit denselben Maßstäben wie im Paid-Bereich: Kosten pro Neukunde, Deckungsbeitrag, Wiederholbarkeit. Ein Creator, der zweimal funktioniert hat, ist wertvoller als fünf, die einmal groß aussahen.
Ein einzelner Post ist ein Test. Skalierung entsteht, wenn du einen festen Stamm an Creatorn hast, die dein Produkt kennen, regelmäßig liefern und deren Zahlen du über Monate vergleichen kannst. Genau diesen Pool baue ich auf: erst breit testen, dann die Gewinner ausbauen, den Rest abschichten.
Ich habe ein Netzwerk aus Leuten, mit denen ich seit Jahren arbeite: Creator-Management, Produktion, Paid Social für die Zweitverwertung des Materials, Tracking und Attribution. Du bekommst die Strategie und die Steuerung von mir, die Ausführung von Menschen, die genau das jeden Tag machen. Du musst niemanden suchen und keine Agentur durchtelefonieren.
Hunderttausend Follower, von denen niemand dein Produkt braucht, sind weniger wert als achttausend, die genau dafür da sind. Entscheidend ist, wer zuschaut, nicht wie viele.
Wenn im Briefing Sichtbarkeit steht, hat die Kooperation immer funktioniert und immer nichts gebracht. Vorher festlegen, was gemessen wird, sonst ist die Auswertung Geschmackssache.
Ein Post ist nach 48 Stunden weg. Wer die Nutzungsrechte nicht verhandelt, verschenkt das Material für Ads, Shop und Newsletter, wo es oft mehr bringt als im Feed des Creators.
Wenn du den Text vorschreibst, klingt es wie Werbung, und die Zielgruppe merkt das in drei Sekunden. Die Grenze verläuft zwischen inhaltlichen Eckpunkten und Formulierungen.
Bei Gesundheitsprodukten, Nahrungsergänzung und Medizinprodukten gelten eigene Regeln für Werbeaussagen. Ich habe jahrelang in diesem Umfeld gearbeitet und weiß, welche Formulierungen im Briefing nichts verloren haben, bevor eine Abmahnung daraus wird.
Was soll die Kooperation leisten, Abverkauf, Bekanntheit in einer neuen Zielgruppe oder Material für Ads. Jede Antwort führt zu anderen Creatorn und anderen Verträgen.
Publikum, echte Interaktion, bisherige Kooperationen, Tonalität. Ich schaue mir an, was die Kommentare sagen, nicht nur was die Zahlen sagen.
Leistungsumfang, Vergütung, Exklusivität, Kennzeichnung und vor allem die Nutzungsrechte am Material. Der Punkt entscheidet, ob du das Doppelte aus dem Budget holst.
Eckpunkte, die stimmen müssen, und danach Freiheit. Creator kennen ihr Publikum besser als jede Marketingabteilung.
Codes, Links, Post-Purchase-Frage im Checkout. Was funktioniert hat, wird zur laufenden Zusammenarbeit, der Rest wird nicht wiederholt.
Wenn deine Frage nicht dabei ist, schreib mir. Ich antworte selbst.
Erzähl mir, was du vorhast. Ich sage dir, ob Influencer Marketing für dein Produkt der richtige Hebel ist oder ob dasselbe Geld woanders mehr bringt.
45 Minuten, kein Verkaufsgespräch, keine Unterlagen nötig.
Frag Marc.
Fractional CMO für E-Commerce, Healthcare und Mittelstand. Strategie und Umsetzung in einer Hand.
Wahrnehmungsgestalter GmbH, Oberreichenbach